Projektkarriere HR factory

Josephine Hantschkes Projektkarriere bei HR factory

Für mich begann alles 2022. Nach fünf Jahren im Möbel-Einzelhandel hatte ich den Wunsch nach einem Tapetenwechsel. Themen wie Mitarbeiterentwicklung, Onboarding und Recruiting hatten mich schon in meinem vorherigen Job fasziniert – weshalb ich das Gefühl hatte, im Personalwesen den richtigen Platz für mich zu finden.

Und nach bald vier Jahren kann ich sagen: Das Gefühl hat sich bestätigt. Mir gefällt es, dass kein Tag wie der andere ist, ich ständig dazulerne und dank HR factory und der Projektarbeit die Möglichkeit habe, verschiedenste Unternehmensstrukturen kennenzulernen – und wirklich hinter die Kulissen zu schauen.

Gerne lass ich euch auch mal hinter den Vorhang spitzen:

Vorhang Nummer 1: Pharmakonzern

In meinem ersten Projekt durfte ich hinter die Kulissen eines internationalen Pharmakonzerns schauen. Gemeinsam mit weiteren HR factorianer:innen war ich im Team Recruiting Services mit dem Schwerpunkt Bewerbermanagement tätig. Unsere Aufgaben umfassten Stellenanzeigen und -ausschreibungen, die Bewerberkommunikation, die Zusammenarbeit mit Personaldienstleister:innen, die Pflege des HRM-Systems sowie die Organisation von Interviews – alles in engem Austausch mit den HR Business Partnern.

Ich weiß noch genau, wie ich das erste Mal beim Kunden vor Ort war und das Gefühl hatte, in einem Science-Fiction-Film zu sein. Solche modernen Büros kannte ich schlicht nicht – ich kam mir schon ein bisschen besonders vor. Dank meinem Team bin ich aber sehr schnell angekommen und habe mich gut in die neuen Aufgaben reingefunden. Irgendwann war ich selbst nicht mehr der Neuling, sondern habe neue Kolleg:innen eingearbeitet.

Nach einer Weile war es dann Zeit, das Erlernte mitzunehmen und ins nächste Projekt weiterzuziehen.

Vorhang Nummer 2: Stiftung

Vom Konzern ging es in eine Stiftung – eine Welt, mit der ich zuvor noch keine Berührungspunkte hatte. Umso spannender war es zu lernen, wie das Personalwesen in dieser ganz anderen Unternehmensstruktur funktioniert.

Als HR-Generalistin war ich für die Personaladministration, das On- und Offboarding, die Koordination stiftungsinterner Benefits sowie das Recruiting und Bewerbermanagement zuständig. Außerdem konnte ich bei der Optimierung bestehender Prozesse mitwirken – und habe dadurch die HR-Arbeit nochmal aus einer neuen Perspektive kennengelernt.

Besonders interessant war es mitzubekommen, wie Foren vorbereitet werden und welche Themen eine Stiftung bewegt. Der Unterschied zum Konzern ist spürbar: Eine Stiftung verkauft kein Produkt, sondern verfolgt einen Zweck – sei er gemeinnützig, wirtschaftlich oder kulturell.

In dieser Zeit habe ich viele spannende Menschen kennengelernt, Kontakte geknüpft und mich weiterentwickelt. Die Kolleg:innen haben mich herzlich aufgenommen, sodass ich mich schnell als Teil des Teams gefühlt habe.

Nach etwa einem Jahr klopfte das nächste Projekt an...

Vorhang Nummer 3: Soziale Einrichtung

Seit einem halben Jahr bin ich als HR Admin in einer sozialen Einrichtung tätig. Gemeinsam mit meiner Kollegin halte ich den HR Business Partnern den Rücken frei. Die Personalabteilung hier umfasst rund 30 Mitarbeiter:innen – die größte, in der ich bisher gearbeitet habe. Trotzdem fühle ich mich dank der tollen Kolleg:innen als Teil des Teams, auch wenn ich als externe Mitarbeiterin vor Ort bin.

Hier bekomme ich spannende Einblicke in den AVR-Tarifvertrag und kann mein Wissen in der HR-Administration weiter vertiefen.

Ich freue mich darauf, auch in diesem Projekt weiter zu wachsen, neue Themen zu begleiten und dazuzulernen – und bin schon gespannt, welches Unternehmen als nächstes auf mich wartet.

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