Projektkarriere HR factory
Projektkarriere von Daniel Möbus bei HR factory
Wer meine berufliche Laufbahn betrachtet, mag auf den ersten Blick stutzen – und doch fühlt sie sich für mich sehr stimmig an. Gestartet bin ich nämlich nicht im HR. Ich habe Politik und Psychologie studiert, war danach im öffentlichen Dienst und im sozialen Sektor tätig. Dort habe ich mehr Lebensläufe gelesen, Profile analysiert und Gespräche geführt, als ich je erwartet hätte. Rückblickend war genau das der Startpunkt meines Weges ins Recruiting – auch wenn mir das damals noch gar nicht bewusst war.
Und nach bald sechs Jahren kann ich sagen: Das Gefühl hat sich bestätigt. Mir gefällt es, dass kein Tag wie der andere ist, ich ständig dazulerne und dank HR factory und der Projektarbeit die Möglichkeit habe, verschiedenste Unternehmensstrukturen kennenzulernen – und wirklich hinter die Kulissen zu schauen.
Vom Zufallsfund zur Profession
Mit der Zeit wurde der Wunsch stärker, diesen Bereich professionell auszuüben. So führte mein Weg schließlich ins Inhouse-Recruiting. Nach zwei Stationen und insgesamt viereinhalb Jahren dort wuchs der Wunsch nach neuen Perspektiven: andere Branchen, andere Unternehmensgrößen, andere Teams. Also bewarb ich mich bei der HR Factory – und bekam die Zusage.
Erstes Projekt: HR-Aufbau im Münchner Einzelhandel
Mein erster Einsatz führte mich zu einem sehr bekannten Münchner Einzelhandelsunternehmen mit eigenem Verkauf und Gastronomie. Das HR-Team wurde dort neu aufgebaut, und ich durfte in verschiedenen Bereichen mitanpacken.
Die Mischung aus direktem Austausch mit Mitarbeitenden, Sonderaufgaben der Personalleitung und einem abwechslungsreichen Alltag hat mich – fachlich wie persönlich – enorm weitergebracht.Neue Projekte, neue Einblicke
Nach einer kurzen Projektpause – Zeit zum Reflektieren und für Kennenlerngespräche mit potenziellen Projektkunden – startete ich in mein zweites Projekt: wieder im Recruiting, diesmal in einem mittelständischen Unternehmen der Solarbranche.
Besonders spannend war die neue Zielgruppe: Ingenieur*innen. Eine ganz andere Welt als alles, was ich vorher kannte.
Neben dem Recruiting durfte ich in weitere HR-Bereiche hineinschnuppern – von Vertragserstellung und Administration über die Organisation eines Welcome Days bis hin zur Mitarbeit an einer Kompetenzmatrix. Jede Aufgabe hat meinen Blick auf HR ein Stück erweitert.
Was ich auf dem Weg gelernt habe
Im Inhouse-Recruiting hatte ich oft das Gefühl, bestimmte Herausforderungen seien einzigartig. Die Projektarbeit hat mich eines Besseren belehrt: Viele HR-Themen tauchen in fast allen Branchen auf – von der Gestaltung von Einstellungsprozessen bis zur Anwendung des Entgelttransparenzgesetzes. Was sich unterscheidet, ist der Umgang damit. Und genau das macht es spannend.
Außerdem habe ich viel über mich selbst gelernt. Die Phasen zwischen Projekten geben mir Raum zur Reflexion: Welche Rolle nehme ich gerade ein? Was braucht der Kunde in diesem Moment von mir? Diese Fragen haben mich fachlich und persönlich weitergebracht.Was mir an meinem Job am meisten Freude macht
Ganz klar: die Abwechslung.
Zwar ähneln sich viele HR-Themen auf den ersten Blick – doch die entscheidenden Unterschiede liegen im Detail. Jedes Unternehmen bringt neue Fragestellungen, neue Perspektiven und neue Lernmomente mit sich. Dazu kommen wechselnde Arbeitsorte und Teams, durch die ich kontinuierlich mein Netzwerk erweitern kann. Diese Vielfalt macht jeden Tag aufs Neue spannend – und genau das liebe ich an meinem Job.