Projektkarriere HR factory
Projektkarriere von Janine Langemann bei HR factory
Vom Hotel ins HR: Wie Langeweile, Leidenschaft und ein Sprung ins kalte Wasser meinen Weg geprägt haben
Manche Karrierewege beginnen mit einem klaren Plan. Meiner begann mit Kurzarbeit und einer Weiterbildung aus purer Langeweile.Es war mitten in der Corona-Pandemie. Das Luxushotel, in dem ich seit meiner Ausbildung arbeitete — mittlerweile seit fünf Jahren — stand still. Ich stand in Vollzeit-Kurzarbeit und suchte irgendetwas, das mich fordert. Also begann ich die Weiterbildung zur Fachwirtin. Ohne großen Plan, einfach weil es sich richtig anfühlte.
Als das Hotel wieder öffnete, ergab sich dann die Möglichkeit, mein frisch erworbenes Wissen nicht nur im Kopf zu tragen, sondern anzuwenden: Ich wechselte intern in die HR-Abteilung. Was folgte, war das klassische „Ins kalte Wasser springen" — schon nach kurzer Zeit war ich weitgehend auf mich allein gestellt. Und genau das hat mich gemacht, was ich heute bin. Learning by Doing ist kein Klischee; es ist eine der wirkungsvollsten Schulen überhaupt.
Warum ich nach sieben Jahren die Hotellerie hinter mir ließ
Sieben Jahre in einer Branche — das hinterlässt Spuren, gute wie nachdenklich machende. Irgendwann wuchs in mir der Wunsch, rauszuschauen. Andere Branchen, andere Strukturen, andere Menschen. Ich wollte herausfinden, wo ich mich im HR langfristig wirklich verorten möchte.
Genau das war mein Grund für den Wechsel zu HR factory. Die projektbasierte Arbeit versprach, in kurzer Zeit viele Einblicke zu bekommen. Und dieses Versprechen hat sich erfüllt — schneller als erwartet.
Mein erstes Projekt führte mich direkt zu einem international tätigen Automobilzulieferer, wo ich überraschend zügig die Verantwortung für eine komplette HR-Abteilung übernahm. Zum ersten Mal saß ich einem Betriebsrat gegenüber. Neues Terrain. Aber der Wissenspool bei HR factory und die Unterstützung meiner Führungskraft haben mir geholfen, mich schnell einzufinden.
Was mich wirklich begeistert: Kultur aktiv gestalten
Fachliches Wachstum war mir wichtig — aber nicht genug. Ich wollte auch ein echtes Teil von HR factory sein, nicht nur extern unterwegs. Also trat ich dem Employee-Engagement-Team bei, und das war eine der besten Entscheidungen.
Die Arbeit dort ist für mich etwas ganz Besonderes. Keine KPIs, keine harten Deadlines — stattdessen: Menschen, Gemeinschaft, Ideen. Wir planen interne Aktionen, schaffen Begegnungen und arbeiten daran, HR factory zu einem Ort zu machen, an dem man nicht nur arbeitet, sondern gerne ankommt. Diese Arbeit hat mir gezeigt, wie viel Energie entsteht, wenn man Kultur nicht verwaltet, sondern wirklich gestaltet.HR Services: Fünf Kunden, fünf Branchen, ein riesiger Lernschub
Nach etwa sechs Monaten endete mein erstes Projekt — erfolgreich durch eine dauerhafte Nachbesetzung. Danach wechselte ich ins HR-Services-Team und betreute gleichzeitig fünf Kunden aus fünf verschiedenen Branchen.e.
Das war intensiv. Es forderte Feingefühl, Flexibilität und die Fähigkeit, schnell Vertrauen aufzubauen. Aber es hat meinen HR-Werkzeugkasten nachhaltig erweitert. Wer sich in so kurzer Zeit auf so viele unterschiedliche Welten einstellen muss, wächst — ob man will oder nicht.
Wo ich heute stehe — und wo die Reise noch hingeht
Aktuell bin ich wieder in der Projektwelt unterwegs, diesmal bei einem Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeitsberatung und CO₂-Management als People Partner. Neues Umfeld, neue Herausforderungen. Und genau das ist es, was mich antreibt.
Für die Zukunft wünsche ich mir, weiterhin in abwechslungsreichen Projekten zu arbeiten, mich fachlich zu vertiefen und gleichzeitig intern Impulse zu setzen. Meine Reise soll mich dorthin führen, wo ich sowohl Unternehmen als auch Menschen im HR-Kontext nachhaltig unterstützen kann.HR factory bietet mir dafür genau den richtigen Rahmen.