Susanne Popp erzählt über ihre Projektkarriere bei der HR factory

Habt ihr euch auch schon gefragt, wie es ist, bei HR factory GmbH zu arbeiten? Susanne vermittelt Einblicke in ihre Projektkarriere. Dazu gehören die Verantwortung, die Herausforderungen, die sie überwunden hat, und die Lektionen, die sie während ihrer 2,5 Jahre bei HR factory in München gelernt hat.

Wie alles anfing

Eingestiegen bin ich bei HR factory, damals noch mit Sitz in Ismaning bei München, im Bereich Seminarorganisation. Zusammen mit meinem Kollegen Sebastian war ich für die Organisation und teilweise auch Moderation von Veranstaltungen bei einem Automobilkonzern in München zuständig. Nach Projektende entschied ich mich als Folgeprojekt bei einem großen Mittelständler im Bereich Medizintechnik als Recruiting Coordinator einzusteigen. Das mag für manche als Bruch erscheinen. Mir war es aber wichtig von meinem bisherigen Schwerpunkt Personalentwicklung nochmal zurück zu den Basics in HR zu gehen. Nachdem ich dort das Recruiting und die Gestaltung einer gelungenen Candidate Experience von der Pike auf gelernt hatte, durfte ich dort nach und nach mehr Aufgaben übernehmen, bis ich letztendlich End-to-End für Vakanzen im Bereich Customer Service und Finance verantwortlich war.

Zudem übernahm ich in dieser Zeit über HR factory die Betreuung der studentischen Mitarbeitenden eines weiteren Kundens, einem wahren IT Gigant. Durch die flexible Zeiteinteilung, die Möglichkeit teilweise von zu Hause aus zu arbeiten und vor allem durch die Unterstützung meiner vier Kolleginnen aus dem Projektteam, gelang es mir beide Projekte unter einen Hut zu bekommen. In einer projektruhigeren Zeit durfte ich damals außerdem eine andere Kollegin in einem kleinen Beratungsprojekt zum Thema Seminarmanagement unterstützen. In drei Workshoptagen erörterten wir zunächst den Status Quo unseres Kunden, um dann mit Hilfe unserer Erfahrung aus der Praxis Handlungsempfehlungen zu entwickeln. Es war überwältigend zu sehen, wie hilfreich unsere Brille aus der Praxis für unseren Kunden war und ein schönes Learning für mich selbst, dass man bereits mit wenig Berufserfahrung dazu beitragen kann, die Prozesse eines Unternehmens zu optimieren.

Nach der Projektkarriere

Seither ist einige Zeit vergangen. Wir sind mit der Firma nach Riem umgezogen, unser Team wächst immer weiter und ich habe nun seit eineinhalb Jahren die Aufgabe, für die HR factory (für unser Team) zu rekrutieren. Durch meine Projekterfahrung kann ich aus der Praxis berichten und weiß, worauf es im Projektgeschäft à la HR factory ankommt. HR Experten zu interviewen ist manchmal kurios, definitiv aber immer spannend. Ich freue mich unglaublich über die Wertschätzung, diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen zu dürfen und als Talentbotschafter tagtäglich auf die Suche nach neuen Teamkolleg:innen gehen zu dürfen. Ich arbeite eng mit meinen Kolleg:innen aus dem Vertrieb bzgl. neuer Anfragen und Projekte zusammen und erfahre dadurch aus erster Hand, wie viele Möglichkeiten und Varianten es bei uns gibt, HR zu „machen“. In meiner Rolle kann ich nicht nur mit Kandidat:innen sondern auch mit Kolleg:innen deren Karrierepfade durch die Übernahme neuer Projekte definieren und begleiten.

Was ich für mich herausgefunden habe

Um ehrlich zu sein hätte ich vor drei Jahren niemals gedacht, dass Recruiting der HR Bereich ist, in dem ich mich am meisten zu Hause fühle. Hier habe ich die Möglichkeit bekommen, mich auszuprobieren und mich generalistischer aufzustellen. Für mich ist es keine Selbstverständlichkeit innerhalb kurzer Zeit unterschiedlichste Aufgaben zu übernehmen und verschiedene Unternehmen, Organisationsstrukturen und Branchen kennenzulernen. Und ja, Recruiting ist meine Favourit! Ich hätte es ohne HR factory vermutlich nie herausgefunden…